michael dorrmann
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WEGE NACH WEIMAR

 

Wege nach Weimar. Auf der Suche nach der Einheit von Kunst und Politik

Eine Ausstellung des Freistaats Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum, Februar bis April 1999

Weimar ist ein Symbolort der deutschen und der europäischen Kultur und Geschichte. Der Name der Stadt ist untrennbar mit den Repräsentanten der deutschen Klassik, mit Goethe und Schiller verbunden. Diese enge Verbindung verschaffte der thüringischen Residenzstadt den Ruf, die Verkörperung eines besonderen Geistes zu sein, den man als „Geist von Weimar“ bezeichnete. Wegen dieses Rufs besaß die Stadt eine große Anziehungskraft für zahlreiche Personen, Gruppen und Bewegungen, die behaupteten, die legitimen Erben dieses Geistes zu sein. Die Stadt Weimar wurde deshalb im 20. Jahrhundert zum Schauplatz von Ereignissen, bei denen der „Geist von Weimar“ zur Begründung und Rechtfertigung politischer Programmen und politischer Ziele beschworen wurde. Der Bogen reicht von der Weimarer Nationalversammlung 1919 bis zu den Nationalsozialisten, die unter dem Schlagwort „Weimar gegen Weimar“ im Namen eben dieser Dichter und Philosophen die Republik bekämpften.

 

Ausstellungskurator: Hans Wilderotter, Michael Dorrmann

Ausstellungsgestaltung: Klaus-Jürgen Sembach

Website Deutsches Historisches Museum

 

Berichterstattung (Auswahl)

Die Welt, 6. Februar 1999

Berliner Zeitung, 8. Februar 1999

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. März 1999

 

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