michael dorrmann
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WALTHER RATHENAU

 

Die Extreme berühren sich. Walther Rathenau 1867–1922

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Zusammenarbeit mit dem Leo Baeck Institute, New York, Dezember 1993 bis Februar 1994

Walther Rathenau ist eine Symbolfigur der deutschen Geschichte. Seit er am 24. Juni 1922 rechtsradikalen Attentätern zum Opfer fiel, galt und gilt er als „Märtyrer der Republik und der Demokratie“. Dieses Bild ist einseitig und wird der Persönlichkeit Rathenaus, der nicht nur Kunstsammler und Organisator der Kriegsrohstoffwirtschaft, sondern vor allem auch einflussreicher Industriemanager und kulturkritisch philosophierender Schriftsteller war, nicht gerecht. In den acht Kapiteln „Die Mechanisierung der Welt“, „Das Reich der Seele“, „Höre, Israel!“, „Die neue Ära“, „Das Weltgericht tagt“, „Von kommenden Dingen“, „Dieser Feind steht rechts“ und „Das paradoxeste aller paradoxen Lebewesen des alten Deutschland“ beschreibt die Ausstellung die weit gestreckten Tätigkeitsfelder Rathenaus und seine Wirkung auf Zeitgenossen und Nachwelt.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Ausstellungsgestaltung: Hans Dieter Schaal

 

Berichterstattung (Auswahl)

Tagesspiegel, 11. Dezember 1993

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Dezember 1993

Die Zeit, 31. Dezember 1993

Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 45 (1994)

 

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